Was bezeichnet man eigentlich als Hund?
Der Ausruck Hunde umfasst ein weites Sprektrum an verschiedenen Arten. Als Überfamilien haben die Hunde die Hundeartigen. Verschiedene Arten wie zum Beispiel: Die Kojoten, Wölfe, Füchse und Schakale. Narürlich auch unser Haushund der durch den Menschen Domestiziert worden ist.
Hunde erkennt man an Folgenden Kennzeichen. Wer viel mit Hunden zu tun hat, den ist bestimmt schon aufgefallen, dass alle Hunde so einen leichten Gang haben. Dies liegt daran, dass Hunde nicht mit dem gesamten Fuß auftreten, sondern auf ihren Zehen laufen. Alle Hunde haben 4 Zehen an den hinteren Füßen. Je nach Art und Gencode haben sie an den Vorderfüßen 4 bis 5 Zehen, wovon der erste Zeh keine funktion übernimmt.
Sie haben sich auf alle Kontinente ausgeweitet. Manche Regionen konnten sie aber erst mit Hilfe der Menschen besiedeln, wie die Antarktis oder Neuguinea, Neuseeland, Madagaskar und Australien.
Der Urvater aller Hunde lebte vor etwa Vierzig Millionen Jahren und hieß Miacis. Ein sehr Katzenähnliches Tier, dass damals schon Fleisch als Hauptnahrungsquelle hatte. Die Nachfahren des Miacis entwickelten sich zu den heutigen Hunden und zu den heutigen Bären.
Aus den Vorfahr des heutigen Hundes entwickelten sich in Afrika und Asien wieder Unterarten die, die Vorfahren der heutigen Wölfe und Füchse waren.

Hunde und Wölfe
Einzig und allein ein Gentest kann beweisen, wie viel Wolf im jeweiligem Hund steckt. Hunde können sich theoretisch mit Wölfen paaren. Das Außehen spielt eine zweitrangige Rolle, in wie weit sich der Gencode überschneidet.
Der größte Unterschied bei der Fortpflanzung der beiden Arten ist, dass Hunde immer fruchtbar, hingegen Wölfe nur einmal im Jahr paarungsbereit sind. Deshalb ist es auch sehr schwer für diese beiden Arten sich in freier Wildbahn fortzupflanzen.
Der Wolf ist in Deutschland auf dem Vormarsch so kann es theoretisch trotzdem wieder zu Vermischungen zwischen Hund und Wolf kommen. In anderen Ländern tritt dies eher oder weniger häufig auf und ist auch wissentschaftlich belegt. Für den Wolf ist dies allerdings nicht sehr vorteilhaft. Die Erhaltung des Wolfes, als eigenständige Art, ist sehr schwer, wenn es viele freilebenden Hunde gibt. Umso öfter es zu Vermischungen kommt, desto weniger Wölfe gibt es. Wölfe sind ihrem Lebensraum sehr gut angepasst. Ihre Körper und Immunsysteme kennen viele Krankheiten und Schädlinge nicht, die für Hunde alltäglich sind. So kann es sehr gefährlich für ein Wolfsrudel werden, wenn es in Kontakt mit Hunden gerät.

Und wie ist jetzt genau unser Haushund entstanden?
Es wird angenommen, dass seit mehreren Zehntausenden von Jahren der Mensch versucht Hunde geziehlt nach seinen Vorstellungen zu kreieren. Unsere heutigen Rassen sind das Werk des Menschen. Durch das kreuzen bestimmter Hunde mit betimmten genetischen Eigenschaften. So hat man sich die Körperlichen, aber auch mit bestimmten Wesens Eigenschaften gewählt und Hunde mit diesen gewünschten Eigenschaften miteinander gepaart. Hier hat man die natürliche selektion ausgetrickst und sich selbst seinen besten Freund nach den eigenen Ansichten geschaffen.
Es wurden für bestimmte Zwecke auch Hunde mit Wölfen gekreuzt.
Die Wesens Eigenschaften stehen hierbei vor den Körperlichen Eigenschaften. Die gehorsamsten und klügsten Tiere wurden ausgewählt um Nachwuchs bekommen zu dürfen. So kann man sich noch heute die Hunderasse auswählen, die am besten zu einem passt. Anhand von Charactermerkmalen. Ob Familienhund, Rennhund oder Jagdhund für jeden ist etwas dabei.
Leider kommt es bei vielen Rassen zu überzüchtung und die jeweiligen Tiere haben mit großen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. So sind in der Regel Mischlinge viel gesünder als reinrassige Hunde. Bei Mischhunden ist gut zu sehen, wie schwer es ist Hunde genauso zu kreuzen. Sodass ein gewünschtes Exemplar mit bestimmten Aussehen und Charaktereigenschaften als Nachwuchs geworfen wird. Bei Würfen aus gemischten Hundeeltern ist es in der Regel so, dass von Acht hunden alle unterschiedlich aussehen. Einige haben Ähnlichkeit zueinander, andere unterscheiden sich komplett von der Fellstruktur, vom Körperbau aber auch vom Verhalten von ihren Geschwistern.
Der Endspurt der Entwicklung
Für uns Meschen hat der Hund einen hohen Wert. Früher überwiegend als Nutztier. Als Schafhüter oder als Jagdhund. Heutzutage als bester Freund vom Menschen. Das umschwenken vom Nutztier zum Haustier ging Hand in Hand mit der Industrialisierung. Der Hund wurde für seine alte Aufgabe nicht mehr benötigt und so begann auch der größte Rassenanstieg durch Züchtung. Der vorrige Nutzen des Tieres viel weg. So versuchte der Mensch den Hund umzuformen, um den Nachfahren eine neue Aufgabe zu geben. Beziehungsweise sie für bestimmte Aufgaben zu züchten.
Es ist unmöglich zusagen wie viele Hunderassen es genau gibt. Die Anzahl der Reinrassigen Hunde ist in etwa noch zählbar, jedoch die Zahl der Mischlingsarten unmöglich. Im Mittelalter gab es etwa Zwölf verschiedene Hunderassen, aus den die heutigen entsanden sind.